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aus bma 5/11 von Alberto Salvagnini Mit dem BMW-Wiedereinsteiger-Training das Freiheitsgefühl auf zwei Rädern entdecken!
Aus dieser Notwendigkeit heraus wurde meine Leidenschaft für das Motorradfahren geboren, die mir zehn Jahre wunderschöne Erlebnisse bescheren sollte: Reisen in ganz Europa, unvergessliche Motorrad-Treffen und immer dieses Gefühl der Freiheit, das mir um die Nase und Ohren wehte. Einfach toll! Dann kamen berufliche Herausforderungen, die Familie, die Kinder...“ Nun, eine solche oder ähnliche Geschichte haben viele sicher auch erlebt. Sie haben irgendwann im Leben das schönste Hobby der Welt, das Motorradfahren, aufgegeben, weil es leider nicht mehr in die eigene Lebensplanung passte. Aber wirklich für immer?
Zuerst müssen Ehefrau, Eltern und Schwiegereltern davon überzeugt werden, dass das Motorradfahren heutzutage nicht mehr so gefährlich ist wie damals und dass das Alter und die Erfahrung eine sicherere Fahrweise garantieren. Ruhig und weise wird das Motorradfahrer-Herz dem Biker den magischen Satz zuflüstern: „Mein Schatz, ich habe seit 30 Jahren keinen Unfall mehr gehabt! Was soll denn auch passieren?“
Ein kurzer Rückblick in die Geschichte des Motorrad-Führerscheins in Deutschland gibt uns etwas Klarheit: „Bis in die Mitte der 1970er-Jahre wurde die Motorradprüfung überwiegend auf einem Vespa- oder Heinkel-Roller abgelegt. Engagierte Fahrlehrer begannen dann mit der Ausbildung und Prüfungsabnahme auf „modernen” Krafträdern. In der Prüfung wurde als Aufgabe zur Fahrzeugbeherrschung in der Regel eine ‚Acht’ gefahren oder das Wenden auf der Fahrbahn verlangt. Außerdem musste der Bewerber natürlich in der Stadt fahren. Dabei fuhr der Fahrlehrer im Fahrschul-Pkw voraus. Ab 1983 wurden die Grundfahraufgaben dann anspruchsvoller.” (Quelle: Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V.)
Zum Glück sind die Anforderungen im Laufe der Jahre für den Motorradführerschein-Anwärter stark gestiegen: In 60 Minuten Prüfungszeit sind heute vom Prüfling sechs Grundfahraufgaben zu meistern, darunter als Pflichtaufgaben: Slalom in Schrittgeschwindigkeit, Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung, Ausweichen ohne Abbremsen, Ausweichen nach Abbremsen. Mein Rat: Ein Motorradfahrer sollte diese übungen zur Beherrschung der eigenen Maschine immer wieder ausprobieren, um sie im Notfall parat zu haben, wenn plötzlich blitzschnell eine Entscheidung getroffen und direkt danach eine Handlung fehlerfrei durchgeführt werden muss. Aus meiner Sicht könnte ein Fragenkatalog für den willigen Wiedereinsteiger folgendermaßen aussehen: Kann ich noch Motorrad fahren und macht es mir noch Spaß? Komme ich mit modernen Maschinen zurecht? Welche Art von Motorrad passt zu mir? Um genau auf diese Fragen eine Antwort geben zu können, haben der ADAC und BMW Motorrad Deutschland gemeinsam ein passendes Angebot für Wiedereinsteiger entwickelt: das BMW Motorrad-Wiedereinsteiger-Training. Auch im ADAC Fahrsicherheitszentrum Lüneburg, wird dieses Training ab Mai 2011 angeboten. Die Teilnehmer werden hier wieder an das Motorradfahren herangeführt und zwar Schritt für Schritt. In entspannter Atmosphäre wird zunächst über eigene Motivationen und Erfahrungen rund um das Motorradfahren gesprochen, damit der Fahrsicherheitstrainer das Training „maßgeschneidert” fü̈r die Anwesenden gestalten kann. Anschließend geht es zum Einkleiden. Einkleiden? Ja, richtig verstanden, beim BMW Motorrad-Wiedereinsteiger-Training wird die Sicherheitskleidung von BMW gestellt, und zwar komplett von Kopf bis Fuß. Wie die Bekleidung stellt BMW auch die Trainingsmaschinen als Leihausrüstung zur Verfügung und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, zwischen den neuesten Modellen aus der bayerischen Motorrad-Schmiede auszuwählen. Hier ist für jeden etwas dabei. Ob Tourenmotorrad, Enduro oder Naked Bike, die angebotene Palette ist groß genug, um die passende Maschine zu finden. Bevor es dann weitergeht auf den Platz, nehmen sich die ADAC-Instruktoren gern Zeit, um die neue Technik zu erklären. Man fährt erst los, wenn es keine entsprechenden Fragen mehr gibt und genug Vertrauen zur eigenen Maschine aufgebaut wurde. Aber dann wird gefahren, und zwar mit allem, was dazugehört: im Slalom wedeln, die richtige Kurventechnik erproben und, ganz wichtig, Notmanöver üben! Unter Anleitung der erfahrenen ADAC-Instruktoren ist das Gefühl der Einheit zwischen Mensch und Maschine mit Sicherheit schnell wieder da. Unkomplizierter geht es kaum: Wer die eigene Leidenschaft für das Motorradfahren wiederentdecken möchte, braucht tatsächlich nichts im Vorwege zu unternehmen. Einfach das Training buchen und dann ab zum Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Lüneburg. Dieses Training ist aber auch ein interessantes Angebot für Motorradfahrerinnen und -fahrer die nur über wenig Fahrpraxis verfügen und darüber nachdenken, ein BMW-Motorrad zu erwerben. Für all diejenigen, die genug Routine mit dem Motorrad haben und ein BMW-Motorrad Probe fahren möchten, bietet das FSZ-Lüneburg das BMW-After-Work-Training an. Mehr Infos unter Telefon 04134/907-0 oder im Netz unter www.fsz-lueneburg.de. ---
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