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MZ denkt über Trennung von Max Neukirchner nach Drucken E-Mail
Freitag, den 28. Oktober 2011 um 19:28 Uhr

 

MZ plant Sportaktivitäten für das Jahr 2012

Trennung von Max Neukirchner ist möglich

Hohndorf – Eine Woche vor dem Finale der Motorrad-Straßenweltmeisterschaft im spanischen Valencia laufen beim sächsischen Motorradhersteller MZ die Planungen für die Sportaktivitäten in der Saison 2012 auf Hochtouren. Wie die internationale Motorradsport-Föderation FIM inzwischen bestätigt hat, erhält das MZ-Racing-Team im kommenden Jahr je einen Startplatz in der Moto2- und der neuen Moto3-Kategorie. Das erfordert einen Um-bau des Teams, in dem dieses Jahr Max Neukirchner aus Stollberg und der Australier Anthony West in der Moto2-Klasse an den Start gingen.

Mit beiden Fahrern war MZ-Geschäftsführer Martin Wimmer zuletzt wenig zufrieden. „In der ersten Saisonhälfte haben beide zusammen 50 WM-Punkte eingefahren, im zweiten Halbjahr waren es nur noch zwölf – das ist unbefriedigend.“ Trauriger Höhepunkt war für Wimmer die Kollision seiner Piloten zu Beginn der zweiten Runde beim Grand Prix in Sepang/Malaysia am vergangenen Wochenende, bei der West von Neukirchner aus dem Sattel geworfen wurde. „Es ist der Gipfel der Dummheit, wenn sich zwei Fahrer eines Teams gegenseitig abschießen“, ärgert sich Wimmer und denkt jetzt darüber nach, sich für 2012 von West und Neukirchner zu trennen. Eine Entscheidung über die Besetzung des Moto2-Startplatzes wird im Lauf der kommenden Woche fallen. Bis zum Grand Prix in Valencia müssen die Moto2- und Moto3-Teams ihre Piloten benennen. Direkt am Montag nach dem Finalrennen besteht bereits die Möglichkeit für erste Testfahrten mit dem möglicherweise neuen Personal.

Eine erfolgversprechende Fahrerpaarung sei für den Fortbestand des MZ-Racing-Teams in der Motorrad-Straßenweltmeisterschaft unabdingbar, betont Wimmer: „Nach wie vor gilt, dass die Finanzierung des Rennteams nicht von der Motorenwerke Zschopau GmbH getragen wird, sondern auch die mit Hilfe der Bürgschaft des Landes Sachsen verfügbar gewordenen Mittel ausschließlich für die Geschäftstätigkeit der GmbH eingesetzt werden. Wir müssen also die Voraussetzungen dafür schaffen, für die Rennaktivitäten Sponsoren ins Boot holen zu können.“

Quelle:  MZ-Presseinfo

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