| Geschäftsbetrieb bei POLO stabilisiert |
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| Montag, den 09. Januar 2012 um 18:49 Uhr | |||||
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Geschäftsbetrieb bei POLO stabilisiert - Warenversorgung mit Lieferanten und Spediteuren gewährleistet - Massekredit stellt Saisonfinanzierung für den Sommer sicher - Sanierungspotenziale werden untersucht, knapp ein Dutzend Filialen auf dem Prüfstand - Investorenprozess stößt auf großes Interesse Jüchen, 6. Januar 2012. – Der Geschäftsbetrieb des insolventen Motorradbekleidungs- und Zubehörhändlers POLO hat sich stabilisiert. Nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen mit den wichtigsten Lieferanten, Spediteuren und Dienstleistern ist es dem vorläufigen Insolvenzverwalter gemeinsam mit der Geschäftsführung gelungen, die bestehenden Geschäftsbeziehungen nach der Insolvenzantragstellung fortzuführen. Für die mittel- und langfristige Fortführung werden derzeit die Sanierungspotenziale im Detail untersucht. Hierbei hat der vorläufige Insolvenzverwalter knapp ein Dutzend Filialen auf den Prüfstand gestellt. Die übrigen Filialen sind eindeutig ertragreich. Das Unternehmen war auch bereits in der Lage, für diese Filialen die Januarmieten zu zahlen. Über die Insolvenzgeldvorfinanzierung sind den etwa 800 Mitarbeitern die November- und Dezembergehälter gezahlt worden. Für den Monat Januar wird diese Zahlung bei den Mitarbeitern pünktlich eingehen. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird am 01.02.2012 gerechnet. Der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Horst Piepenburg aus Düsseldorf ist zuversichtlich, dass über die Insolvenzeröffnung hinaus insbesondere die Warenversorgung sichergestellt werden kann. Anlass für diese Zuversicht ist die Zusage der POLO-Hausbanken, einen Massekredit von € 9 Mio. zu gewähren. Die Stabilisierung des Geschäftsbetriebes spiegelt sich auch in den aktuellen Umsatzzahlen wider. „Wir liegen vollkommen im Plan, was wir insbesondere einer treuen Stammkundschaft zu verdanken haben. Viele Menschen haben sich im Internet und in persönlichen Gesprä-chen mit uns solidarisiert. Dafür bedanke ich mich im Namen aller 800 Mitarbeiter ganz herzlich“, sagte POLO-Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter Klaus Esser. Ob der die Liquidität stark belastende Hauptkatalog erscheinen wird, ist indes noch offen. „Wir prüfen derzeit zielgerichtete Alternativen zu der bisherigen Erscheinungsweise. In sehr naher Zukunft werden wir hierzu eine Entscheidung treffen“, sagte Piepenburg. Dass POLO ein großes Vertrauen auch bei Gläubigern genießt dokumentiert die Tatsache, dass die wichtigsten Lieferanten wieder auf Zahlungsziel liefern. Auch mit Spediteuren und anderen Dienstleistern sind Gespräche geführt worden, die zu einer Aufrechterhaltung der benötigten Leistungen geführt haben. „Die ersten Grundlagen für eine Sanierung des Unternehmens durch Insolvenz sind damit gelegt“, fasst Piepenburg die Entwicklung seit der Insolvenzantragstellung am 06.12.2011 zusammen. Vom Insolvenzantrag sind deutschlandweit über 800 Mitarbeiter betroffen, davon ca. 230 am Hauptsitz in Jüchen. Die weiteren rund 570 Mitarbeiter sind in den 95 Filialen tätig. Jörg Nolte als Sprecher des vorl. Insolvenzverwalters Quelle: Polo-Presseinfo ---
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